Dienstag, Dezember 30, 2008
Hoppy New Year!
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Miroslav B. Dusanic
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Dienstag, Dezember 30, 2008
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Samstag, Dezember 27, 2008
Stopp Segregation!
Rom bedeutet "Mensch": wir sind alle Roma!
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| Die Wanderung der Roma und Sinti nach Europa |
Tanze Roma!
Tanze durch die Welt!
Was sonst solltest du tun?
Ach ja, ich vergaß,
auch die Geige spielst du.
So tanze und geige.
Erfreue uns mit deiner Musik,
im Schweiße deines
Angesichts, den Geldschein
mit Bier auf die Stirn geklebt.
Fremd und ausgegrenzt.
Tanze, geige auf,
verschwinde dann schnell
aus der Stadt, aus dem Land,
das uns gehört!
© by Elsa Rieger
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Mittwoch, Dezember 24, 2008
für syntaxia
St Sava Church (Temple of St. Sava) - Belgrade
Orthodox Christian Music:
♫ Pavle Aksentijevic - Agios o Theos (Sveti Boze / Святый Боже) ♫
Agios o Theos,
Agios Ischyros,
Agios Athanatos,
Eleison imas!
Sveti Boze,
Sveti Krjepki,
Sveti Bezsmrtni,
Pomiluj nas!
Святый Боже,
Святый Крепкий,
Святый Бессмертный,
Помилуй нас!
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Miroslav B. Dusanic
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Mittwoch, Dezember 24, 2008
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unterwegs 22
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Miroslav B. Dusanic
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Mittwoch, Dezember 24, 2008
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unterwegs
Sonntag, Dezember 21, 2008
St Sava Church & St Marko Church - Belgrade
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| St Sava Church - Belgrade |
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| St Marko Church - Belgrade |
Kleinmütige trösten
Sich der Schwachen annehmen
Gegner widerlegen
Sich vor Nachstellern hüten
Ungebildete lehren
Träge wachrütteln
Händelsucher zurückhalten
Eingebildeten den rechten Platz anweisen
Streitende besänftigen
Armen helfen
Unterdrückte befreien
Gute ermutigen
Böse ertragen
und – ach – alle lieben
Aurelius Augustinus
(Dank an Elsa)
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Aurelius Augustinus
Samstag, Dezember 20, 2008
mit der leidenschaft des abschieds
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| © by Joshua Petker |
vergiss nicht den schimmer auf deiner handfläche
eine träne im mund und was gerade da ist
- die reste des feuers
lass eine zeile frei in deinem tagebuch
umarme den himmel
und kinder die zu bett gehen
sag mir: an wen sich wenden
wenn’s messer in den leib stößt - an den vater
oder wen auch immer
die lichter blinzeln in wimpern des abends
bis sie verschwinden
und überall derselbe schritt
die traurigkeitsstunden gehen unter
langsam mit dieser sprache
und wir leiden so wild - wie zur sommerzeit
das brennende holz
Miroslav B. Dušanić
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Gedichte
Montag, Dezember 15, 2008
eine landschaft - typisiert nach branko andrić
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| Branko Andrić - Desaster of Chaos (1997) |
eine landschaft - typisiert nach branko andrić
ein fenster ist ein rahmen
für ein bildnis von zwei liebenden
deren körper
nacheinander brennen
verletzt aus dieser flamme
tragen sie unfallspuren
was den raum
ein leben lang verändert
Miroslav B. Dušanić
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| Le vertige des fleurs (1994) © by The Art of MATTA |
zur spur der nebelkammer
weht ein gefühl dahin
von liebe und gejammer
verändert ist sein spin
im messen masslos anders
unfassbar jedem teil
unmessbar wie es wandert
ins unerfasste heil
© by SuMuze
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| © by Roxanne Steed - Late Afternoon By The Window |
Öl auf Leinwand
rahmt mich
deine landschaft
aus armen
aus beinen
aus küssen
im kupfergold
sterbender sonnen
bist du mein
cafe de nuit
die leinwand ich
© by Beatrix Brockman
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| © by Janez Bernik (1985) |
weißt du, wie es war, liebster,
als wir des fliegens noch mächtig?
über die grenzen des ich
ging es dahin,
schiffen gleich
die sich im licht des himmels
verschwindend
auflösen
und entziehn dem verharrenden blick.
wir trieben mit wolken dahin...
und der schweiß der pferde
war uns so fern
wie das keuchen der träger
und das knarren der tür
die sich hinschiebt
über das gedächtnis der zeit.
winterlich schenken wir jetzt,
gefällt vor dem Baum der erkenntnis,
einander nur zaghafte blicke
und weinen uns zu wie zecher,
die das grauen des morgens vereint.
so matt ist die seele ...
wo, wenn schnee fällt
und frost die halme zersplittert,
ist jetzt die mutter,
die mir den bratapfel füllt –
mit süßen rosinen –
und mich dann anschaut, und lächelt,
wenn ich ihn esse, im warmen,
ich, das verlorene kind.
© by Gabriele Brunsch (1987)
Sonntag, Dezember 14, 2008
Floor Massage Illusion
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Gregor Schneider
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Der Lindenbaum
Der Lindenbaum
Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum
Ich träumt in seinem Schatten
So manchen süßen Traum
Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebes Wort
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort
Ich mußt auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht
Da hab ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht
Und seine Zweige rauschten
Als riefen sie mir zu:
"Komm her zu mir, Geselle
Hier findst Du deine Ruh"
Die kalten Winde bliesen
Mir grad ins Angesicht
Der Hut flog mir vom Kopfe
Ich wendete mich nicht
Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von diesem Ort
Und immer hör ich's rauschen:
"Du fändest Ruhe dort"
Wilhelm Müller
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Lyric Voice,
Wilhelm Müller
Freitag, Dezember 12, 2008
Donnerstag, Dezember 11, 2008
400. Jahrestages der Geburt John Miltons
2008 jährt sich das Geburtsjahr John Miltons zum vierhundertsten Mal. John Milton (* 9. Dezember 1608 in London; † 8. November 1674 in Bunhill bei London), der letzte und wohl bedeutendste Dichter der englischen Renaissance, zugleich eine der führenden Persönlichkeiten der Kirchen- und Theologiegeschichte des 17. Jahrhunderts.
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| © by windweit |
mit leisen klagen
trage ich dornenkrone
durch das distelfeld
© by Miroslav B. Dušanić
trage ich dornenkrone
durch das distelfeld
© by Miroslav B. Dušanić
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Sonnet XIX: When I Consider
How my Light is Spent
When I consider how my light is spent,
E're half my days, in this dark world and wide,
And that one Talent which is death to hide,
Lodg'd with me useless, though my Soul more bent
To serve therewith my Maker, and present
My true account, least he returning chide,
Doth God exact day labour, light deny'd,
I fondly ask; But patience to prevent
That murmur, soon replies, God doth not need
Either man's work or his own gifts, who best
Bear his milde yoak, they serve him best, his State
Is Kingly. Thousands at his bidding speed
And post o're Land and Ocean without rest:
They also serve who only stand and waite.
Sonett XIX: Wenn ich bedenke,
wie mein Licht verblich
Wenn ich bedenke, wie mein Licht verblich
zur Lebensmitte schon in dunkler Welt;
und das Talent, dess' Muße Tod enthält,
liegt ungenützt, obwohl die Seel' für sich
dem Schöpfer dienen, zeugen will für mich,
was ich getan, daß Rückgab' er nicht schelt:
Befiehlt Gott Arbeit, wem kein Tag erhellt?
mein Irrtum frägt. Geduldig antwort' ich
um Murren zu verhindern: Gott braucht nicht
die eig'nen Gaben noch der Menschen Hast:
Am besten dient, wer dient nach altem Brauch.
Sein Königswort nimmt Tausende in Pflicht
und schickt durch Meer und Land sie ohne Rast -
und wer nur steht und wartet, dienet auch!
Übersetzung by / von Walter A. Aue
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Miroslav B. Dusanic
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Donnerstag, Dezember 11, 2008
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Notizen
Dagmar - Eva Mempel
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| © by yves |
Antwort an „ob es nicht besser wäre nach süden aufzubrechen“
es ist besser auseinander
zu brechen
egal in welche schranken
die hände sind so eiskalt
wie stumm
in allen himmelsrichtungen
herrscht wortlosigkeit
starre
auf meiner brust und das herz
füllt sich mit fortgang
© by Dagmar - Eva Mempel
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Miroslav B. Dusanic
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Donnerstag, Dezember 11, 2008
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Mittwoch, Dezember 03, 2008
Michail Jurjewitsch Lermontov (1814–1841)
Russischer Dichter und Offizier, der wegen eines Gedichts über den Tod Alexander Puschkins 1837 in den Kaukasus versetzt wurde. Lermontovs Lyrik ist stark ich-bezogen und neigt zu dämonisierender Selbststilisierung (»Mein Dämon«). Sein Vorbild in thematischer und technischer Hinsicht ist Lord Byron. Lermontov gehörte zu den bedeutendsten russischen Autoren seiner Zeit.
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Eine Ansammlung von Asche ist sein Element.
Zwischen rauchigen Wolken dahintreibend,
liebt er schicksalhafte Stürme,
den Schaum der Flüsse und das Rauschen dichter Wälder.
In gelben, abgefallenen Blättern
steht sein regloser Thron;
auf ihm, zwischen erstorbenen Winden,
sitzt er finster und verzagt.
Er flößt Mißtrauen ein,
die reine Liebe hat er verachtet,
jegliche Gebete verwirft er,
gleichgültig blickt er auf Blut,
den Klang hoher Empfin¬dungen
erstickt er mit der Stimme der Leidenschaften,
und die Muse sanfter Eingebung
ängstigt sich vor seinen unirdischen Augen.
1829
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* * *
Sie liebten sich beide,
doch keiner
wollt es dem andern gestehn.
wollt es dem andern gestehn.
Heine
Они любили друг друга так долго и нежно,
С тоской глубокой и страстью безумно-мятежной!
Но как враги избегали признанья и встречи,
И были пусты и хладны их краткие речи.
Они расстались в безмолвном и гордом страданье,
И милый образ во сне лишь порою видали. –
И смерть пришла: наступило за гробом свиданье…
Но в мире новом друг друга они не узнали.
1841
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Sie liebten sich beide,
doch keiner
wollt es dem andern gestehn.
Heine
Sie liebten sich beide gar lange und zärtlich,doch keiner
wollt es dem andern gestehn.
Heine
Rebellisch und lustvoll, und tiefgründig schmerzlich!
Doch, Feinde, vermieden sie Blick und Begegnung,
Und zeigten sich kalt, und bar jeder Regung.
Sie trennten sich stolz, und stumm war ihr Leiden;
Im Traum nur erschienen sich manchmal die beiden. –
Das Jenseits barg Hoffnung: der Tod kam heran …
Doch dort haben beide sich nicht mehr erkannt.
1841
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Miroslav B. Dusanic
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Mittwoch, Dezember 03, 2008
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Michail Jurjewitsch Lermontov
Dienstag, Dezember 02, 2008
erste liebe
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Miroslav B. Dusanic
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Dienstag, Dezember 02, 2008
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Gedichte
als wäre nichts gewesen
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| "Erosion" © by Jacek Yerka |
als wäre nichts gewesen: hinter grauen mauern
- zwischen brennnessel und bilsenkraut -
blieben ihre augen geschlossen
seitdem wacht sie nicht auf - ihr blick hat sich
verloren und wurde begraben
während ich - in einem anderen gedicht -
schon tagelang nach ihr suche
Miroslav B. Dušanić
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Miroslav B. Dusanic
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Dienstag, Dezember 02, 2008
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Montag, Dezember 01, 2008
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