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85 Jahre galt das einzige Porträt-Gemälde des Elektrotechnik-Genies Nikola Tesla als verschollen. Der Ölgemälde wurde erstes Mal am 01. 03. 1916 in New York der Öffentlichkeit präsentiert. Das ist einzige vom Nikola Tesla selbst autorisierte Porträt. Das Gemälde stammt von der Malerin Vilma Fürstin Lwoff-Parlaghy (1863-1923).
Das Ölgemälde wurde vom gebürtigen Husumer Ludwig Nissen (1855-1924) neben vielen anderen Kunstschätzen aus dem Nachlass der Malerin ersteigert. Nissen war 1872 in die USA ausgewandert, dort eine Bilderbuchkarriere hingelegt und sich zum Millionär hochgearbeitet. Er gründete eine Stiftung, aus der 1937 das Nissenhaus - das heutige Nordsee-Museum - hervorging.
Das Ölgemälde als Teil der museumseigenen Sammlung landete im Magazin. Das als „Herrenporträt“ inventarisierte Gemälde wurde 1991 vom Kunsthistoriker Dr. Cornelius Steckner Nikola Tesla zugeordnet. Das blieb aber unbeachtet. Erst nach sehr aufwendigen Recherchen des Belgrader Tesla-Museums wurde es im Fundus des Nordsee-Museums in Husum wiederentdeckt. Dessen Leiter, Dr. Sven-Hinrich Siemers, ein Archäologe, grub das „Porträt“ schließlich wieder aus. Das Gemälde wurde von der Diplom-Restauratorin Susanne Gerlach restauriert und am 02. März 2009 feierlich der Öffentlichkeit präsentiert.
Schleswig-Holsteiner Zeitung berichtet darüber: „Einzigartig ist Lwoff-Parlaghys Porträt aber nicht nur, weil es nur dieses eine gibt, sondern auch wegen der Art, wie es den "Meister der Blitze" in Szene setzt. Das Licht, in das es Tesla taucht, hat dieser im Atelier der Künstlerin selbst installiert. Den Besuchern der Pressekonferenz von 1916 erschien das Genie in einem seltsamen Blauschimmer. Ein Effekt, den Tesla mittels blauer Filter erreichte. Und so ging das Ölgemälde auch als "blue portrait" (blaues Porträt) in die Technikgeschichte ein."
Vielen Dank an George! (Semsakrebsler)Das Ölgemälde als Teil der museumseigenen Sammlung landete im Magazin. Das als „Herrenporträt“ inventarisierte Gemälde wurde 1991 vom Kunsthistoriker Dr. Cornelius Steckner Nikola Tesla zugeordnet. Das blieb aber unbeachtet. Erst nach sehr aufwendigen Recherchen des Belgrader Tesla-Museums wurde es im Fundus des Nordsee-Museums in Husum wiederentdeckt. Dessen Leiter, Dr. Sven-Hinrich Siemers, ein Archäologe, grub das „Porträt“ schließlich wieder aus. Das Gemälde wurde von der Diplom-Restauratorin Susanne Gerlach restauriert und am 02. März 2009 feierlich der Öffentlichkeit präsentiert.
Schleswig-Holsteiner Zeitung berichtet darüber: „Einzigartig ist Lwoff-Parlaghys Porträt aber nicht nur, weil es nur dieses eine gibt, sondern auch wegen der Art, wie es den "Meister der Blitze" in Szene setzt. Das Licht, in das es Tesla taucht, hat dieser im Atelier der Künstlerin selbst installiert. Den Besuchern der Pressekonferenz von 1916 erschien das Genie in einem seltsamen Blauschimmer. Ein Effekt, den Tesla mittels blauer Filter erreichte. Und so ging das Ölgemälde auch als "blue portrait" (blaues Porträt) in die Technikgeschichte ein."



































