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петак, 12. септембар 2008.
субота, 09. август 2008.
Miroslav B. Dušanić: Selbsteinschränkung
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Kein Richter übernimmt die Oberhoheit
über meine innere Autonomie.
Miroslav B. Dušanić
субота, 26. јул 2008.
Miroslav B. Dušanić: Aber wir wissen schon
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| © by Jacqueline Cotter - Free Fall |
Aber wir wissen schon wie der Staub in der Stille die Jahre begräbt.
Auch meine sind darunter.
Miroslav B. Dušanić
Miroslav B. Dušanić
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| © by Jeff Soto - Crying Is Alright |
ich höre lachen. lichte streifen von gesprächen
vom garten dringen durch das laub hindurch,
der wand aus sonnenwarmem Blätterwerk,
gefiltert, weichgemalt, konturlos, sinnentleert.
wär nur der tag nicht tag und nacht nicht nacht,
wär nur das damals niemals jemals nicht
wär nur der augenblick nicht augenblick
wär nur das dunkel weichgemaltes licht
im hier und jetzt ist staubge schattenwelt,
ist brachland zukunftslos, ist öde, leere,
hier bricht nichts ein, der saum der helle
streift nur die sinne wie ein fremdes lied.
wär nur das morgen nicht dem gestern nah
wär nur das blut aus blau, aus wasserblau
wär nur der schmerz nach zärtlichkeit nicht da
wär nur das schreien atemhauch im wind.
vergangenes hat zukunft längst geboren,
ein rück- und ausblick focussiert im jetzt,
im wirbel kreisen bild und bilder,
fluchtpunkt vernebelt, willen ausgesetzt.
wär kalter hass mit einem lächeln ausgelöscht,
wär gier nach macht nur schwache spielerei,
wär nur erinnern abzuschalten wie ein film,
wär mordlust nur erdacht, fantasterei...
das kranke tier im zirkelkreis gefangen,
krankt an der sehnsucht, zynisch hingestellt,
krankt unheilbar befangen an den fakten,
den beißend-scharfen fetzen seiner welt
ich höre lachen. wie weit aus fernster ferne
erreicht es mich, in meinem zimmerschatten,
und ist nicht teil von mir, nicht teil von mir,
nicht teil, ist fern, wie weit in fernster ferne.
Gabriele Brunsch
субота, 21. јун 2008.
Miroslav B. Dušanić: Copyright als gezwungene Selbstoffenbarung
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| Juan Genovés - El Lugar y el Tiempo (Place and Time) /© by © 2008 Artists Rights Society (ARS), New York/ VEGAP, Madrid/ |
Copyright als gezwungene Selbstoffenbarung
Copyright auf literarische Texte erweist sich immer mehr als dürftig.
Die Inspirationsquellen sind frei.
Die künstlerische Einbildungskraft ist auch frei.
Insofern müssen Autoren nicht unbedingt
die Quellen ihrer Einbildungskraft nennen.
Wenn sie mixen und zitieren, remixen und imitieren,
wenn sie sich „lesend (gegenseitig) inspirieren“...
dadurch völlig neuentstandene Werke sollte man und
dürfte man, nicht mehr als Plagiate bezeichnen.
Copyright verbietet Vielseitigkeit und Kreativität.
Als Beispiel: Unsere Literatur im Netz
Alltäglich sind wir konfrontiert mit sogenannten „fremden,
geistigen Spracharbeiten“ (in Blogs, Autorenseiten, Literaturplattformen...).
Sie lassen uns entweder unberührt - sie sind dann für uns wertlos - oder sie wecken die Gefühle bei uns auf:
von Trauer, Freude, Wut usw.
Werke, die unseren Denkbewegungsmechanismus in Lauf setzen
und uns „auffordern“, kreativ zu sein um „Neues zu produzieren“,
nur sie sind wertvoll. Sie sind mehr oder weniger gut und schön.
Sie sind mehr oder weniger einmalig.
Genauso einmalig sind auch „daraus neugeschaffene Spracharbeiten“.
Alltäglich sind wir konfrontiert mit sogenannten „fremden,
geistigen Spracharbeiten“ (in Blogs, Autorenseiten, Literaturplattformen...).
Sie lassen uns entweder unberührt - sie sind dann für uns wertlos - oder sie wecken die Gefühle bei uns auf:
von Trauer, Freude, Wut usw.
Werke, die unseren Denkbewegungsmechanismus in Lauf setzen
und uns „auffordern“, kreativ zu sein um „Neues zu produzieren“,
nur sie sind wertvoll. Sie sind mehr oder weniger gut und schön.
Sie sind mehr oder weniger einmalig.
Genauso einmalig sind auch „daraus neugeschaffene Spracharbeiten“.
Miroslav B. Dušanić
____________________________________________P. S.
SchriftstellerIn sein, heißt, zu wissen, dass es neben, vor und nach einem Menschen gibt, die ebenfalls schreiben.
Raymond Queneau
![]() |
| Raymond Queneau (1909 - 1976): Surrealist, Romancier, Poet, Cineast und Kritiker; Gründungsmitglied der legendären Gruppe Oulipo |
субота, 14. јун 2008.
уторак, 03. јун 2008.
Es ist so still...
Es ist so still an den schattigen Orten
in ihren teuflischen Sphären
wo die Fäulnis sich
auf das Leben
stürzt
und würgt
und beißt
und reißt
und frisst…
Miroslav B. Dušanić
субота, 10. мај 2008.
Miroslav B. Dušanić: Die Tage welken
![]() |
| Manfred Lindenberger - Dreams and Recollections |
Die Tage welken aus allen Wunden.
Miroslav B. Dušanić
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>>PROSANOVA<<
vom 22. bis 25. Mai
Deutschlands größtes Festival für junge Gegenwartsliteratur
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>>PROSANOVA<<
vom 22. bis 25. Mai
Deutschlands größtes Festival für junge Gegenwartsliteratur
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среда, 07. мај 2008.
понедељак, 28. април 2008.
Miroslav B. Dušanić: Die Wahrheit des Scheiterns
Die Wahrheit des Scheiterns
Aus der Tiefe des Dunkels
erheben sich
umgebrachte Freunde
mit dumpfen Schreien
ansiedeln meine Seele
mit spitzen Nägeln
zerkratzen mein
gerettetes Leben.
Miroslav B. Dušanić
субота, 12. април 2008.
Miroslav B. Dušanić: Im Schwindelgefühl
Im schwindelgefühl
Wortlos vom zuviel an Schwermut
Dämonen der Erinnerung ständig
diese und jene Stunde lang hinter
meinen Schritten auf den Straßen
und anderswo üben Gedichte und
erstellen bizarre Lyrikbruchstücke
die mir den Anschluss an die Welt
nicht erleichtern mehr versperren
Miroslav B. Dušanić
четвртак, 10. април 2008.
субота, 05. април 2008.
Miroslav B. Dušanić: So mag ich mich nicht
So mag ich mich nicht: Im Gesicht
Donnerschläge entdeckt
Eingenistet im Bart
Lagern sich ab
Spannen sich auf
Miroslav B. Dušanić
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So muss ich mich mögen:
Zeichen des Alterns
graben sich ein
um die Augen
Krähen begutachten ihre Füße:
Geschmeidig und kraftvoll!
Beleidigt krächzend
ziehen sie davon...
© by claudia jo
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Zeichen des Alterns
graben sich ein
um die Augen
Krähen begutachten ihre Füße:
Geschmeidig und kraftvoll!
Beleidigt krächzend
ziehen sie davon...
© by claudia jo
уторак, 04. март 2008.
уторак, 05. фебруар 2008.
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