Freitag, Mai 28, 2010

Ein ganz anderes Gefühl


Ein ganz anderes Gefühl

Die Tage zwischen Bahngleisen
Vorbei
Als unser Zug um die Ecke bog
Und zog vorüber

Kein Wind
Weder Wort noch Melodie

Nie mehr deine Umrisse formen
Und auf ein Lebenszeichen
Zu warten in der Hoffnung
Dass es zubeißt

Nicht für einen Augenblick:
Die Ankunft Bahnhof Köln
Um 13:30
Deinen Schritten lauschen

Nur träumen
Nur träumen

Wie wir da am Bahnhof stehen
Wie Kinder
Im Chaos unbeschwert

Miroslav B. Dušanić

5 Kommentare:

Ralf Bröker hat gesagt…

"Im Chaos unbeschwert" war ich auch mal. Ist lange her. Könnte mal wiederkommen ...

Viele Grüße
Ralf

Rachel hat gesagt…

Lieber Miro,

das klingt nach tiefer Erinnerung, nach Sehnsucht...

herzlich, Rachel

soulintention hat gesagt…

love "the days between railroad tracks" beautiful way to look at time and space.....lovely....bkm

syntaxia hat gesagt…

Da geht es mir beim Lesen wie Ralf,

<<>> das ist sicher ein willkommenes Empfinden!
Doch, lieber @Miro, du schreibst: <<>>...

..grüßt dich Monika

ahora hat gesagt…

Auch ich kenne das Gefühl.
Mit Nichts am Flughafen zu stehend - gerade ausgeflogen.
Auffanglager (was für ein Wort!)
Es konnte nur vorwärts gehen. Erleichtertes Zuschauen und Beobachten,
ja sogar Leichtigkeit im Herzen.