Dienstag, April 26, 2011

Verführung

Verführung
                ...und dann, wenn Stille herrscht, ist endlich alles gut!
                                                                       Gabriele Brunsch
Zwischen den Regentropfen
wenn mehrere Winde
über die Gräber hinweg wehen
und Dämonen flüsternd
die Luft durchtanzen
fliegen die Vögel zum Himmel

Und du spürst weinend
einen Kuss auf den Lippen
so jeder Blick in die Ferne
und jedes Nichtsagen
ganz für dich allein

Der Tod schleift die Rasierklinge
jenseits der Wolke
und streift in den Mauern
aus Kälte und Eis leis
und schlicht deine Kehle

Miroslav B. Dušanić


7 Kommentare:

nedodjija hat gesagt…

was fuer einen Grund kann es geben sooo finster zu sein ?

EL GATO ESTEPARIO -víctor- hat gesagt…

Hermosos versos.
Un saludo.

Looking for Siddhartha hat gesagt…

ein Gedicht, das tief in das Herz dringt... wundervoll!

Renée

DeanO hat gesagt…

powerful - I'm glad death is not the end

LadyArt hat gesagt…

...so ergreifend, und schaurig-schön ist dein gedicht, dass ich betroffen in die zeilen schaue und sie spüre wie eine berührung... deine verführung... ein großartiges gedicht...


gabriele

Helmut Maier hat gesagt…

Ein Standhalten in der Verführung, so empfinde ich das. Ein großer Text!

Liebe Grüße
Helmut

schreibtalk hat gesagt…

Ganz ganz groß, Miro!