понедељак, 10. октобар 2011.

Перо Васлић: Православни храмови

Храм Светих Апостола Петра и Павла у Ноћају

Храм Светих Апостола Петра и Павла у Ноћају

Храм Светих Апостола Петра и Павла у Глушцима

Храм Светих Апостола Петра и Павла у Глушцима

Манастир Ћелије

Манастир Ћелије - нови триолтарни храм у изградњи

Манастир Лелић

Манастир Лелић

Ваљевски храм - поглед са Видрака

Храм Васкрсења Господњег - Ваљево

недеља, 9. октобар 2011.

YIDDISH TANGO (several versions)

Papirosen / Купите папиросы

Author was inspired to write this song after seeing children peddlers during German occupation of Grodno in WWI.
Current version is in Yiddish and Russian and incorporates new lyrics that have been added during WWII.
It describes the daily life of a blind jewish orphan boy, who has to sell cigarettes and matches to stay alive...
(Written by Herman Yablokoff)


Ночь туманна и дождлива, за окном темно,
Мальчик маленький рыдает только об одном.
Он стоит, к стене прижатый
И на вид чуть-чуть горбатый,
И поет на языке родном:

Друзья, купите папиросы!
Подходи, пехота и матросы!
Подходите, пожалейте,
Сироту меня согрейте!
Посмотрите, ноги мои босы.

Мой отец в бою кровавов жизнь свою отдал,
Немец Маму из винтовки в гетто расстрелял,
А сестра моя в неволе
Сам я ранен в чистом поле --
Там своё я зрение потерял.

Друзья, купите папиросы!
Подходи, пехота и матросы!
Подходите, пожалейте,
Сироту меня согрейте!
Посмотрите, ноги мои босы.




A kalte nakht a nepeldike fintster umetum
Shteyt a yingele fartroyert un kukt zikh arum
Fun regn shitst im nor a vant
A kosikl halter in hant
Un zayne oygen betn yedn shtum:
Ikh hob shoyn nit keyn koyekh mer arumtsugeyn in gas
Hungerik and opgerisn, fun dem regn nas
Ikh shlep arum zikh fun baginen
Keyner git nit tsu fardinen
Ale lakhn makhn fun mir shpas

Refrain:
Kupitye koyft zhe koyft zhe papirosn
Trukene fun regn nit fargosn
Koyft zhe, bilik benemones
Koyft un hot oyf mir rakhmones
Ratevet fun hunger mikh atsind
Kupitye koyft zhe, shevebelakh antikn
Dermit ver ir a yosiml derkvikn
Umzist mayn shrayen un mayn loyfn
Keyner vil bay mir nit koyfn -
Oysgeyn velikh muzn vi a hunt

Mayn tate in milkhome hot farloyrn zayne hent
Mayn mame hot di tsores mer oyshaltn nit gekent
Yung in keyver zi getribn
Bin ikh oyf der velt farblibn
Umgliklakh un elnt vi a shteyn
Breklekh klayb ikh oyf tsum esn oyf dem altn mark
A harte bank iz mayn geleger in dem kaltn park
In dertsu di poitsyantn
Shlogn mikh mit shverdn, kantn,
S'helft nit mayn bet, mayn geveyn
Refrain:

Ikh hob gehat a shvesterl, a kind fun der natur
Mit mir tsuzamen zikh geshlept hot zi a gantsn yor,
Mit ir geven iz mir fil gringer
Laykhter vern flegt der hinger
Ven ikh fleg a kuk ton nor oyf ir.
Mit a mol govern iz zi shvakh un zeyer krank
Oyf mayne hent geshtorbn zi, oyf a gasn bank
Un az ikh hob zi farloyrn
Hob ikh alts shoyn ongevoyrn
Zol der toyt shoyn kumen oykh tsu mir.
Refrain:


A cold night, foggy, and darkness everywhere
A boy stands sadly and looks around.
Only a wall protects him from the rain
He holds a basket in his hand
and his eyes beg everyone silently:
I don't have any strength left to walk the streets
Hungry and ragged, wet from the rain,
I shlep around from dawn.
Nobody gives me any earnings,
everyone laughs and makes fun of me

Refrain:
Buy my cigarettes!
Dry ones, not wet from the rain
Buy real cheap,
Buy and have pity on me.
Save me from hunger now
Buy my matches, wonderful ones, the best,
and with that you will uplift an orphan.
My screaming and my running will be for naught.
Nobody wants to buy from me-
I will have to perish like a dog.

My father lost his hands in the war
My mother couldn't bear her troubles anymore
And was driven to her grave at a young age
I was left on this earth
Unhappy and alone like a stone
I gather crumbs to eat in the old market
A hard bench in the cold park is my bed
and on top of that, the police
beat me with the edges of their swords and sticks
my pleas and my cries are of no use.
Refrain:

I had a little sister, a child of nature
Together we shlepped around for an entire year.
When with her, it was much easier for me.
My hunger would become lighter
When I glanced at her
Suddenly she became weak and sick
died in my arms on a street bench
And when I lost her
I lost everything
Let death come already for me, too.
Refrain:

Miroslav B. Dušanić: EN RESUMEN

МИРОСЛАВ Б. ДУШАНИЋ (MIROSLAV B. DUŠANIĆ)

субота, 8. октобар 2011.

Алекса Шантић: ГДЈЕ ЈЕ РАЗМАХ СНАГЕ

* 27. мај 1868  † 02. фебруар 1924
Гдје је размах снаге

Гдје је размах снаге? Гдје је сила мушка?
И свијетли подвиг дјела непролазних?
Ја видим: нас редом садашњост љуљушка,
Кo дјецу, у мекој зипци снова празних.

Ко се прену на глас братовљевих мука
И с мелемом благим невољнима стиже?
Ко погледа небо раширених рука
И смирене душе крст на плећа диже?

Милиони зову, помоћ ишту нашу,
Но богова нема да испију чашу –
Трн не боде чело покољења мазних.

Гдје је размах снаге? Гдје је сила мушка?
Ја видим: нас редом садашњост љуљушка,
Кo дјецу, у мекој зипци снова празних.

Алекса Шантић

Владимир Настић: Јама

Јама

Јама је дубока и мрачна.
Јама је влажна.
У јами кости и један прстен.
И дуванска кутија.
Јама је слободна.
И у јами се пјева.
Има разбијено огледало,
има ципела без ђонова,
има ланац и уже,
има цвијеће.
Јаме не ћуте.
Не нагињи се над јаму.
Ако си волио,
ако знаш шта је љубав,
ако брата – не копај.
Запјевај у слободи,
моли се за оне који су због
слободе у јами.
Закуни се да нећеш.

Владимир Настић

Teixeira de Pascoaes: POEMAS

UMA AVE E O POETA

I

Sobre aquele pinheiro aureolado
De inerte e vegetal melancolia,
Um passarinho alegre e alvoroçado,
Cantou, cantou durante todo o dia...

Estive a ouvi-lo mudo e extasiado...
Mas, por fim, perguntei-lhe: Que alegria,
Se fez em ti, ó corpo acostumado
À cruz das tuas asas de agonia?

Dize: que viste tu, no céu profundo?
Que foi que aconteceu sobre este mundo?
Grande coisa de certo adivinhaste...

Ou revelou-te a Luz o seu mistério?
E divina canção de amor etéreo,
Em procura do sol, alevantaste?

II


E a avezinha serena e confiada,
N´um olhar de ternura me envolveu;
E em sua doce voz iluminada
E tão cheia de graça, respondeu:

Meu canto é luz do sol em mim filtrada;
Vou a cantar... e canta a luz do céu.
E das aves da noite a voz cerrada,
É penumbra que n´elas se embebeu.
Sonho a perfeita e mística alegria!
Desejo ser apenas harmonia;
Canção de luz que todo o espaço inflama!

Ser a Esperança viva, a Eternidade;
Não ser a estrela e ser a claridade;
Ser apenas o Amor, não ser quem ama.

Teixeira de Pascoaes

Amadeo de Sousa Cardoso Museum, Amarante, Portugal
FALA O POETA AO SEU AMOR

Eu venho do Mistério e do Desconhecido...
Por lá meu triste coração andou perdido,
Nesse país que fica além dos horizontes,
Da clara luz do sol, do murmúrio das fontes...
Venho d´além do Luar, das nuvens e do Vento,
Eu venho do Esplendor e do Deslumbramento...
Venho de percorrer o coração das coisas,
Espíritos sem nome, almas misteriosas.
Venho de percorrer esses lugares virgens,
Onde é um sonho de luz a alma das Origens...
Eu venho dum jardim distante, aureoral,
Onde cresce e floresce a árvore do Ideal.
Nas suas veias corre o sangue dos Poetas
E é alimentada pela cinza dos Profetas.
Seus verdes ramos vem doirar a eterna luz
E neles fez seu ninho a alma de Jesus...
Trago-te, meu amor, dessa árvore sagrada
Um farrapo ideal de sombra iluminada,
Para que faças com ele um lenço sacrossanto
Que, de tudo o que existe, enxugue o amargo pranto!...

Teixeira de Pascoaes

петак, 7. октобар 2011.

Miroslav B. Dušanić: Ob es nicht besser wäre nach Süden aufzubrechen


Ob es nicht besser wäre nach Süden aufzubrechen

Еs gibt keinen Tag, keine Nacht mehr
Es gibt kein Wort in meinem Mund
Ich bin stumm

Als gäbe es nur die Beschränkung
Dieser kalten Wände

Und während meine Hände frieren
Zwischen Verlangen und Begehren
Es drängt mich

Es würgt mich im Norden irgendwas
Zieht in die Schwärze hinüber

Es ist eine Qual ohne Worte
Läuft an und läuft aus
Als wälzen sich die Leichen

Auf meiner Brust und das Herz
Füllt sich mit Toten

Miroslav B. Dušanić


...oh, könnten wir nach süden aufbrechen und dem dunkel entfliehen...

...füllt sich das herz mit toten?
dann lass mich mit dir leiden.

denn auch in meinem wiegen sie schwer,
als müsst es die wände sprengen,
als zögen sie stunde um stunde mich in das dunkel.

noch rieche ich seinen duft,
betörend jung und schön,
noch ist mir der anderen wort im ohr
und streicht mir die hand übers haar.
noch hör ich des nächsten atem so schwer,
wie er röchelt und flüstert: ich sehe das licht.
noch kreischt die ferne durchs telefon:
hör, ich weiß, ich muss sterben, und du?
du lebst weiter, ja du!
noch seh ich die freundin liegen im sarg
am frostkalten tag, elend verreckt,
weil verlassen in tief-schwarzer nacht,
als der krebs sie trieb durch die straßen
und sie fand nicht den weg...
noch hör ich das elende krächzen der nächsten,
die sagt': morgen gehe ich heim, morgen,
da stehe ich auf, morgen!
und stirbt in der nacht.
noch seh ich das lächeln des nachbarn,
der sagte humorvoll: geht’s mir nicht gut?
musste wohl erst liegen und sterben,
um dich vor mir knien zu sehen...

ich weiß, die meinen nimmt mir das leben,
nimmt mir das schicksal, die krankheit, der tod.
nimmt sie und lässt mich allein mit den stimmen,
dem lächeln, dem streicheln, dem röcheln,
dem krächzen, dem gruß, der umarmung, der letzten.
lässt mich allein, sitzen und lauschen.

...und dann spür ich das herz,
da drinnen, wie es sich weitet und schwer wird,
wie es brennt und sich wehrt.
will nicht annehmen, will nicht verstehen,
will nicht den ganz normalen gang dieser leben
um mein gezirkeltes zentrum der welt
gelassen ertragen...

wer nur hat sich das ausgedacht?
wer treibt den motor, der im zickzack
im trudelstrudel die welt torkeln lässt,
das leben verstrickt und zerhackt,
auflöst und trennt, ohne rücksicht,
ohne gnade und ohne verstand?

wer nur....

lausche ich den stimmen,
versuche ich das humorvolle lächeln des einen
mir hervorzuholen, und erfühle
die hand der anderen auf meinem haar...
und glaube inniglich dem, der er sagte,
er sähe licht!

sie lasse ich wachsen, in meinem herzen,
und verschmelzen mit all meiner sehnsucht
nach dem duft des jungen, der voller vergangenheit war,
aber die ganze zukunft
so gänzlich unberührt und weit
vor sich hatte.

und ertaste das blau des himmels
hinter den wolken...

Gabriele Brunsch

четвртак, 6. октобар 2011.

Мирослав Б. Душанић: У ноћи безнађа


У ноћи безнађа

Ноћ бесана
Тишина добија на интензитету
У изобиљу њеног рашћа
Схватам како сам изван видокруга
И Бога и Ђавла

Откинут од свога коријена
Кроз ноћ лебдим
У њу се укорјењујем

Мирослав Б. Душанић

Poetry in a Global Box: Latvijas Republika (Latvija)

Dagnija Dreika
Autobiographie

Ich wollte Aschenputtel sein.
Es gelang mir nicht.
Der Glasschuh war zu eng,
um zu passen.
Rotkäppchen kamen in Mode.
Der Wolf bekam Angst vor meinen Zähnen.
Er verschlang eine weitere Großmutter
statt meiner.
Ich versuchte Dornröschen .
Schlafen passte zu meiner Stimmung ...

Ein Wecker wurde in das Waschbecken gestellt.
Er klang so schrill wie die Trompeten des Jüngsten Gerichts.
Zuletzt konnte ich noch Schneewittchen sein.
Der Prinz kam, um mich zu holen,
er umklammerte eine Flasche Wein,
und seine Hose hatte zwei Bügelfalten.
Er setzte sich auf meinen Sarg,
er weinte und trank den Wein, den er mitgebracht hatte,
aber offensichtlich fürchtete er, sich anzustecken .
er hat mich nie geküsst.

Und dann machte er sich auf seinen Weg,
und ich überschwemmte meinen Sarg mit Tränen der Wut ...
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Nun wirst Du mich nie mehr überzeugen,
egal, was Du sagst.
Ich werde mit den Schultern zucken und antworten:
erzähle mir doch keine Märchen!

© by Dagnija Dreika

Новица Тадић: Пјесме


ТРИПТИХ ТАМНИ

*

Место сам пусто
на коме ће демон заиграти.

Спаситеља лице стичем,
док се од врага браним.

О моје ноћи, тамницо без стражара.

*

Као са сваког дна
и са дна душе
подиже се талог, црнило, гроза.

Роб божији
стиче лице Спаситеља док се од врага лукавог брани.

*

Очајање је тешка туга
која је заборавила
на разрешења, и сузе.

Награда „Меша Селимовић“ за најбољу књигу у 2006.

ОТИШЛИ СУ СВИ СВЕТИ

Отишли су сви свети,
И ми смо сели
За њихов сто.

Ми, одасвуд приспели
Старци и старице,
Кепеци и наказе.

Ноћ без звезда
У крошњама шумори.
Њишу се ниске гране.

Кад куцне тамни час,
Злоба ће наша
У нама заблистати.


ЗАСПАО САМ И УСНИО

Заспао сам и уснио
грозан сан:

Ја, душа проклета,
не припадам хоровима
већ огњевима.

А свет је огрезао
у злу,
и духови злобе царују.


ХВАЛИТЕ МЕ ПОСЛЕ СМРТИ


Хвалите ме после смрти.
Бићу тада варница
огња пакленог, или такво
(ништавно и неухватљиво)
штогод.

Хвалите ме после смрти.
Знам, ви то можете.
Ви сте увежбани и спремни.
Ви певате у црним хоровима.

Emmanuel Sougez (1889-1972)

Luciano Minguzzi: ”Six Characters” 

понедељак, 3. октобар 2011.

Srečko Kosovel: KONS

* 18. März 1904   † 27. Mai 1926
KONS

Truden evropski človek
strmi žalostno v zlati večer,
ki je še žalostnejši
od duše njegove.
Kras.
Civilizacija je brez srca.
Srce je brez civilizacije.
Izmučena borba.
Evakuacija duš.
Večer peče kot ogenj.
Smrt Evrope!
Usmiljenje! Usmiljenje!
Gospod profesor,
razumete življenje?

Srečko Kosovel
KONS

Müder Mensch Europas
starrt traurig in den goldenen Abend,
der noch trauriger ist
als seine Seele.
Karst.
Die Zivilisation ist ohne Herz.
Das Herz ist ohne Zivilisation.
Quälender Kampf.
Evakuation der Seelen.
Der Abend brennt wie Feuer.
Tod Europas!
Erbarmen! Erbarmen!
Herr Professor,
verstehen Sie das Leben?

THE RAPE OF THE SAMBURU WOMEN



THE RAPE OF THE SAMBURU WOMEN

For more than fifty years, England has maintained military training facilities in the Samburu region of its former colony, Kenya.

During this period, women in the area have faced an epidemic of rape. Women from the Samburu, Massai, Rendile and Turkana indigenous communities have filed more than 600 official rape claims against British soldiers.

Yet, despite documentation of their claims, a three-year internal investigation by the Royal Military Police (RMP) cleared all soldiers of wrongdoing.Meanwhile, the victims have been shamed and outcast in their communities, many to the point of exile.

In the mid-1990s, Beatrice Chili responded to this situation by establishing the village of Senchen, a self-sufficient community run entirely by women. There, women build homes, weave textiles, gather and grow food, and raise children. This short film visits the brave women of Senchen, who speak candidly about their suffering and talk passionately about their demands for justice.

Watch the film to hear their stories and to find out how you can offer your support.

субота, 1. октобар 2011.

Maurice Carême: Liberté

Eugène Delacroix: La Liberté guidant le peuple
Liberté

Prenez du soleil
Dans le creux des mains,
Un peu de soleil
Et partez au loin!

Partez dans le vent,
Suivez votre rêve ;
Partez à l'instant,
La jeunesse est brève !

Il est des chemins
Inconnus des hommes,
Il est des chemins
Si aériens !

Ne regrettez pas
Ce que vous quittez.
Regardez, là-bas,
L'horizon briller.

Loin, toujours plus loin,
Partez en chantant !
Le monde appartient
A ceux qui n'ont rien.

Maurice Carême